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Kia Ora auf Vancouver Island

Vor etwa einer Woche haben wir die Großstadt und auch so ziemlich jede Siedlung hinter uns gelassen und haben bis gestern auf einer Pferdefarm gearbeitet und gelebt. Es dürfte euch nicht schwer fallen zu erraten, wer diesen Platz ausgesucht hat. Nachdem wir mit der Fähre übergesetzt haben, wurden wir nach der Busfahrt nach Duncan auch schon von einer unserer beiden Gastgeberinnen erwartet. Auf dem Hof selbst haben wir dann auch noch unsere Vorgängerin des Wwoofing-Platzes (wwoofing = willing workers on organic farms) kennen gelernt, natürlich ebenfalls eine Deutsche. Das Schwerste am Anfang war, sich die ganze Namen der Tiere zu merken: 2 Ziegen, 4 zum Teil recht penetrante Hunde, 14 Pferde und 2 Hofkatzen. Die Hühner und Russel den Rooster erwähne ich schon gar nicht. Im Laufe der Woche kamen noch zwei kleine Kätzchen hinzu. In den darauf folgenden Tagen fing dann jedoch die Arbeit an: einen etwas größeren Unterstand mit Heu füllen, jeden morgen hinter den Pferden herräumen und den Rest des Tages alles mögliche bunt anmalen. Die Terrasse und einige Gartenmöbel strahlen nun in ganz neuem Glanz. Heu und Pferde vertragen sich sonst nicht so gut mit meiner Nase, aber Dank mitgegebener Tabletten (Danke hierfür, Kathrin!) hatte ich meine Allergie bis auf wenige Momente im Heuschober gut im Griff. Als Dank, auch für das Einrichten von zwei Computern, habe ich dann noch einen neuen Haarschnitt bekommen. 

Als Ausgleich haben wir gemeinsam am Sonntag und Mittwoch mit den Pferden eine Runde durch die Umgebung gedreht (das karamellfarbene war meins, vielleicht hätte ich doch das kleine nehmen sollen). Nachdem ich einige Kommunikationsschwierigkeiten mit meinem Vierbeiner überwunden hatte, ging es recht gut voran, auch wenn das Sitzen auf einem Sattel mit der Zeit recht schmerzhaft wurde und ich noch einiges lernen muss, ehe man meine Taten auf einem Pferd als Reiten bezeichnen kann. Leider haben wir uns schon wieder von Sylvie und Wendy verabschieden müssen. Nun heißt es wieder, selber zu kochen, den Tag zu organisieren und vor allem für alles zahlen zu müssen. Das Hofleben hatte trotz der Arbeit schon seine Vorzüge und auf gewisse Weise einen guten Erholungswert. Wir verbringen noch ein paar Tage in Victoria, ehe die große Reise gen Osten beginnt. 

13.6.16 08:41

Letzte Einträge: Cusco und die Suche nach Ruhe, Ein harter Weg..., Huaraz und Huascaran, Oh Kanadaaaa - Nur ein Wort, The Rolling Stones Tour Canada 2016

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Claudia (24.6.16 16:11)
Es ist immer eine Freude Euren blog zu lesen.
Liebe Grüße

Claudia

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